Das perfekte Schnitzel

Für diejenigen, die gerne ein Schnitzel essen, habe ich ein richtig tolles Verarbeitungsprozedere. Die ganze Familie ist hiervon begeistert. Das will was heissen. Um nicht noch mehr um den heissen Brei zu reden, mache ich mich jetzt daran, Euch die genauen Arbeitsschritte aufzuschreien. Also gut aufpassen.

Der erste Schritt:

Begib dich zum Metzger deines Vertrauens und verlange nach einem grossen Stück (oder auch mehrere) Wienerschnitzel-Fleischstück/-en. Erledigt, dann geht es weiter mit

Schritt Nummer zwei:

Das Fleisch wird mit einem Fleischhammer bearbeitet (die zackige Seite voraus), dabei wird das Fleisch zarter und gegebenenfalls können ungleich dicke Fleischstücke ausgebessert werden.

Schritt drei plus vier, fünf und sechs:

Wobei der 3. Schritt recht wichtig ist. Ihr müsst das Fleisch rundum mit Wasser bestreichen (befeuchten). Dann wird das Fleisch auf die Panierstrasse geschickt. Will heissen: Man legt es in den Teller mit Chnöpflimehl (Weizenweissmehl, Hartweizengriess). Dort wird Euer Stück auf beiden Seiten mit dem Mehl bedeckt. Später kommt Euer Schnitzel in den Teller mit der Eiermischung (bei uns kommt hier noch Pfeffer und Chili rein) und zuletzt wird das Schnitzel sanft in eine Paniermehlmischung gegeben und von beiden Seiten gut bedeckt.

Schritt sieben:

Ihr könnt jetzt das Schnitzel im heissen Öl anbraten und wenn ihr das Öl vorsichtig schwenkt wird eine luftige Panierschicht das perfekte Schnitzel umgeben. Es ist ein Genuss. Excellent und für den heutigen Tag einfach perfekt.

Als Zugabe:

Wir haben Salat und Pommes dazu serviert. Als Beigabe darf natürlich die Zitrone nicht fehlen und ja ihr seht richtig. Ich hatte noch einen Klecks Thomy-Mayonnaise und ein wenig Meerrettichcreme auf meinem Teller. Einfach lecker.

Nun hoffe ich, dass Ihr dieses Schnitzel ausprobieren und mit Hochgenuss schnabulieren werdet.