das erste Blatt am wilden Wein
Die Blätter fallen oder färben sich, die Tage werden kürzer und dunkler. Es herbstelt. Im Garten produzieren die letzten Blumen ihre Samen und im Gemüsebeet gab es Veränderungen.
Bereits drei Mal konnte ich die Tomaten (Fleischtomaten) verkochen und eine leckere Sauce zaubern. Jetzt hängt noch eine Ladung Riesenfleischtomaten an den Stängeln. Der Mangold ist dieses Jahr prächtiger geworden und auch davon sind noch genug Blätter zum Verzerr übrig.
Die letzten Gurken habe ich geerntet und die Gurkenpflanzen ausgerissen. Der Ertrag hat mich überzeugt. Der Geschmack auch. Die griechischen Salate mundeten enorm. Für diese Ernte bin ich dankbar. Mit den Salaten hatte ich nicht so viel Erfolg. Sie schossen praktisch alle in die Höhe. Dafür gab es Samen für das nächste Jahr.
Von einer lieben Person habe ich Blumenkohlsetzlinge bekommen. Vielen Dank dafür. Leider hatte ich nicht genug Schneckenkörner gestreut, desshalb sind jetzt einige angefressen. Doch das habe ich nachgeholt und es gibt einige Überlebende. Ich freue mich auf das nächste Jahr.

Der Hibiskus ist ein Strauch, der mit in dieser Jahreszeit im Garten am Meisten beeindruckt. Ich habe eine angebissene Blüte entdeckt und bin verzaubert von diesem Natur-Scherenschnitt. Das Geissblatt hat begonnen Samen zu bilden. Interessant. Die Kapuzinerkresse ist ein Weltmeister in Samenbildung. Ich kann das ganze Quartier damit versorgen. Bedient Euch. 🙂


Das Pampasgras ist seit ein paar Wochen am blühen. Die Büschel sind prächtig. Der wilde Wein beginnt sich rot zu färben. Ich freue mich auf diese Farben.

Durch das Jahr habe ich sehr viele Häuschenschnecken produziert und auch Heugümper, Heupferd und Kreuzspinnen haben mich beglückt.

So weit so gut aus dem Gärtlä. Es grüsst aus dem grün-bunten. Bis denn dann.