
Seit vielen Tagen regnet es bei uns sehr oft. Der Boden ist nass. So nass, dass viele Blumen im Garten verwelken. Die Glockenblume zum Beispiel verträgt die Dauerfeuchtigkeit gar nicht.
Im Garten bin ich jegliche Arten Läuse am züchten. Ich habe quasi eine Läusewelt mit verschiedenartigen Läusen erschaffen. Selbst ich habe gestaunt über so viele Gattungen. Da sind grüne und schwarze Blattläuse. Auch orange Läuse habe ich gesehen. Fantastisch.

Ehrlich gesagt stören sie mich nicht wirklich. Ich stelle mir vor, dass dies das Futter der Ameisen und der Marienkäfer ist. Somit kann ich beruhigt mit der Angelegenheit umgehen. Dieses Jahr, so rede ich es mir ein, ist das Regenwetter schuld an den vielen Läusen. Was mir auch aufgefallen ist: Die Läuse verschwinden wieder, wenn man sie nicht beachtet oder ihnen eine kalte Dusche verpasst. Dieses Jahr war das bis anhin wirklich so. Ich könnte viele Pflanzen mit Lausbefall aufzählen, doch den Pflanzen haben sie bis anhin nicht geschadet.
Dieses Jahr haben wir viel mehr „Hausschnecken“ im Garten. Eine Weinbergschnecke hat sich auch zu uns gesellt. Jetzt gerade ist Marienkäferzeit. Man muss aufpassen. Unter vielen Blättern, an vielen Sträuchern, an den Aussenplätzen – überall verpuppen sie sich. Wie kann nur aus einem Kleindinosaurier ein so schöner „rund-ovaler“ Käfer entstehen? Einzigartig. Diese Entwicklung begeistert mich.

In letzter Zeit habe ich einige Pflanzen umgestellt, wenn das der richtige Ausdruck dafür ist. Der Rhododendron ist jetzt ein bischen vorgerückt, so hat er mehr Platz und kann rundum vom hochwachsenden Gras gut befreit werden. Ich finde er sieht prächtig aus.
Die Rüben habe ich ausgezupft – sie waren noch klein, brauchten aber zu viel Platz im Hochbeet. Die einzige Erbse haben wir gestern in der Sauce verspeist. Sie hat ca. 20-30 Erbsen gegeben. Die Gurken wachsen und die Chili 🙂 zum Glück auch.

Soweit so gut aus dem Garten. Bis bald.