
, wenn der Wind über das Land zieht. Die Eiskristalle an den Grashalmen hängen und die Luft vereist scheint, merkt man, der Winter hält Einzug. Die Katzen sind vermehrt drinnen. Sie gehen zwar raus, kommen aber schnell wieder hinein. Die Luft wechselt von feucht-frisch zu eisig-kalt. Die Farbenpracht verschwindet langsam aus dem Garten. Eine Stille kehrt ein. Wie schön.

Im Garten ist nicht mehr so viel los. Der Blumenkohl wächst wie verrückt. Die Petersilie bildet noch Samen. Drei Lauchstangen blieben übrig im Hochbeet. Sie dürfen noch ein wenig wachsen.
Mittlerweile färben sich die Blätter der Sträucher gelblich, später werden sie abfallen. Der Hibiskus hat unterhalb noch welche. Beim Schmetterlingsstrauch liegen die Blätter jetzt schon auf dem Boden. Das Pampasgras hat zwar noch schöne Büschel, doch auch seine Blätterpracht verfärbt sich leicht oder trocknet aus. Die mexikanische Sonnenblume hat Samen gebildet. Der Haselnuss und die Buchenhecke haben keine Blätter mehr. Die Ligusterhecke ist noch grün. Heute verabschiede ich die Kapuzinerkresse aus dem Garten, obwohl sie noch üppig ist, verstreut sie ihre Samen wie wild. 🙂

Vereinzelt strecken Frühblüher ihre Köpfe aus der Erde. Wie die Traubenhyazinthe oder der Allium.

Das wäre es aus dem Garten, bis denn dann.