Apfelwähe

Apfelwähe

Manchmal bringt mein Mann leckere Sachen nach Hause, die ich dann in meiner Küche verarbeiten kann. Letzte Woche brachte er viele Boskop-Äpfel mit. Diese Äpfel sind perfekt für eine Wähe. Mittlerweile habe ich bereits die zweite Wähe für meine Mannschaft gebacken. Gerne schreibe ich Euch hier auf, wie mein Rezept lautet. Für den Boden verwendete ich beide Male ein Ur-Dinkel dunkel Mehl. Irgendwie passt das besonders gut. Ich beginne jeweils mit der Zubereitung des Wähenteiges, dann mische ich den Guss und stelle ihn kühl, dann walle ich den Teig aus, lege ihn in das Blech auf ein Backpapier und steche mit der Gabel viele Löcher hinein. Danach wird der Boden mit gemahlenen Mandeln ca. 5 mm bedeckt.

Teig / Boden:

  • 300 g Ur-Dinkel dunkel Mehl
  • 1 Kaffelöffel Salz
  • 100 g Butter, kalt
  • 8-10 Löffel kaltes Wasser

Das Salz und das Mehl in einer Schüssel mischen. Das Mehlgemisch mit kleingeschnittenen Butterstückchen verreiben. Das kalte Wasser beigeben und den Teig zusammenfügen. NICHT KNETEN. Dann ab in den Kühlschrank für ungefähr eine halbe Stunde.

Guss:

  • 4 grosse Eier
  • 1 dl Milch
  • 1 dl Rahm
  • Zimt nach Belieben
  • Kardamon nach Belieben
  • 3-4 Esslöffel Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für den Guss werden alle Zutaten miteinander vermischt. Ich habe dafür den Mixer genommen.

Ich habe 5 grosse Boskop-Äpfel mit der groben Bircherraffel (diese wird auch für Rösti verwendet) geraffelt und mit Zitrone beträufelt.

Während der Ofen vorheizt nehme ich das Blech aus dem Kühlschrank und verteile nun die geraffelten Äpfel auf den gemahlenen Mandeln. Darüber giesse ich den Guss. Jetzt ab in den Ofen.

Die Backzeit beträgt ungefähr 30-40 Minuten. Ich habe die Wähe mit einer Temperatur von 200 Grad in der Mitte des Ofens gebacken. Die letzten 10 Minuten bei 180 Grad auf der zweituntersten Rille für einen knusprigen Boden. Übrigens ist mein Blech 30 x 40 cm gross.

Ui, hoffentlich habe ich keine Details ausgelassen. Übrigens habe ich soeben ein Stück von meiner Wähe gegessen. Sie ist himmlisch. Ein Guetä.