
Den letzten Zopf habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit gebacken. Viel lieber esse ich ihn. Normalerweise bevorzuge ich frisches Brot zu backen und esse dieses auch öfter. Aber jetzt habe ich von meinen Kitu-Eltern eine 1 Kilogramm Zopfmehl aus der Altbachmühle zum Turnjahresabschluss erhalten. Das möchte ich jetzt ausprobieren und mache mich an den Teig.
Neu ist für mich die Zugabe von Rahmquark, die auf dem Rezept vermerkt ist. Nun gut. Wenn es dazugehört, dann gehört es eben dazu. Aus meiner Erinnerung habe ich so viel ich weiss keinen verwendet.
Flink ist die Mischung gemacht und nach ca. 2 1/2 Stunden ist das doppelte Volumen des Teiges in der Schüssel vorhanden. Los geht‘s.
Die Masse habe ich in zwei Schlangen geformt und einen Zopf gemacht. Zum Abschluss das Ei auf dem Zopf verteilen und ab in den Ofen. Nach genau 40 Minuten war der riesige, gekrümmte (mein Blech ist zu klein) Zopf fertig. Bereits wenige Minuten zuvor konnte man den Duft riechen. Herrlich.
Übrigens ist dies optisch vielleicht nicht der schönste Zopf, aber innendrinn ist er perfekt. Er ist aussen knusprig und innen nicht teigig, sondern bissfest und butterweich. Mein Fazit: Sollte ich wieder einmal viel Zeit und zusätzlich einen regnerischen Tag geniessen können, werde ich bestimmt wieder mit diesem Rezept einen Zopf backen. Natürlich mit Rahmquark. Ich habe ihn übrigens von der Migros.
Vielen Dank nochmals an meine Kitu-Eltern.
Dank Euch geniessen wir diesen wunderbaren Zopf.
Als Ergänzung möchte ich noch erwähnen, dass auch am nächstens Tag dieses Prachtsbackgut noch geniessbar ist. Ob das am Quark liegt?


Übrigens geniessen meine Kinder diesen Zopf mit Butter und Nutella. Ich habe eine andere Vorliebe: Butter und Aprikosenkonfitüre. Der Hammer.