Trash – der Brummer

Trash – der Kisseneroberer

Wir haben zwei Katzen. Sie sind volle Familienmitglieder geworden. Eine ist schwarz-weiss, die andere grau-weiss. Jede hat ihre bevorzugten Lieblingsplätze und ist auf ihre Art speziell.

Über Flixi habe ich bereits geschrieben. Unser Trash ist ganz anders. Er hat einen eigenen Spezialplatz. Er ist quasi König dieses Platzes. Seit minimum zwei Jahren schonf. Er sitzt und manchmal liegt er dort. Wenn der Vorhang zu ist, findet er durch geschicktes untendurch schleichen den Eingang auf seine Festerbank. Er sitzt und schläft dort beinah den ganzen Tag. Er sieht im Sitzen viele interessante Dinge. Doch wenn wir hinausschauen, sehen wir einfach nur die schöne Aussicht. Aber er, er sieht mehr. Zeitweise maunzt er lustig und plötzlich springt er hinaus. Was hat er bloss gesehen? Wir wissen es nicht.

Eigentlich ist Trash eher die ruhigere Katze. Aber er gib mehr und deutlichere Laute von sich. Wenn Trash bei einem Familienmitglied ins Zimmer möchte, miaut er so lange und kläglich, bis die entsprechende Türe aufgeht und man ihm Einlass gewährt. Apropos Türen. Sie sind so toll. Man kann sich davor aufbäumen, ganz lieb schauen. Jetzt muss sich nur noch der Blickkontakt zu einem nahestehenden Familienmitglied aufbauen. Super. Ur-plötzlich öffnet sich die Türe. So toll. Jetzt schnell raus zur Fussmatte. Die Krallen wetzten und hinausspatzieren. Echt gut, so eine Türe.

Kisseneroberer

Wenn Trash sich zu uns gesellen möchte ist es eigentlich egal, ob die Kissen bereits besetzt sind oder nicht. Ist ein Zipfel des Kissens noch frei, wird so lange gestampft (manchmal mit Krallen), bis sich das Kissen von alleine vergrössert und genug Platz da ist, um sich hinzusetzen. Oder liegen. Was er dann ganz laut kann ist – brummen. Dieses Brummen hat auch Vorteile. Es beruhigt unheimlich.

Ja, das ist unser Trash. Wie er leibt und lebt.

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