Eine sommerliche Brise

Windet ganz leicht durch den Garten. Man kann die wehende Luft kaum spüren, so fein streift sie den Körper. Vorüber weht das Lüftchen und dahin über die Pflanzen und Bäume. Als ich in den Garten kam krächzt es vom Baumwipfel lautstark. Es hat sich ein Vogel bemerkbar gemacht. Wahrscheinlich brütet das Paar wieder in der Baumkrone. Kurze Zeit später durchstreift der Kater den Garten. Aha. Ein Warnruf. Gut gemacht, kleiner Vogel.

Für den Garten heisst es jetzt, dass die Hochsaison in der Produktion voranschreitet. Die zweite gelbe Zucchini ist bereits zum Verzerr in der Küche gelandet. Der Ruccola spriesst dieses Jahr besonders hoch. Er gedeiht jedes Jahr. Ohne Aussaat. Seine besonders herbe Geschmacksexplosion im Mund mag ich sehr. Der Salat ist bereits gut gewachsen. Die Buschbohnen hatten dieses Jahr Startschwierigkeiten. Doch die Stangenbohnen haben es geschafft. Es sind auch dieses Jahr sehr wenige. Für eine Beilage sollte es trotzdem reichen.

Die Flora im Garten macht sich bemerkbar. Die Hortensie bildet ihre Knospen. Die Gaura ist üppiger geworden und hat ein paar wenige Blüten. Die Rhododendren und die Pfingstrosen bilden Samen. Die Zucchinis gedeihen prima. Hier werden wir wohl einen Überschuss produzieren. Doch es gibt sicherlich Abnehmer. Die Johannisbeere am Gartenspitz (angepflanzt als Jungpflanzen vor ca. 3 Jahren) hat ihren Ertrag um einiges gesteigert, wenn man bedenkt, dass sie letztes Jahr nur ein paar Beeren trug.

Das wärs dann aus dem Garten.