
Für den Teig:
- 500g Mehl
- 11/2 TL Salz
- 1 Zitrone, abgeriebene Schale
- 60g Zucker
- 60g Margarine oder Butter, weich und in kleinen Stücken
- 40g Hefe
- 2 dl Milch
- 1 Ei
Milch und Hefe werden gemischt, bis auf das Ei werden alle Zutaten zusammengefügt und dann das Hefe-Milch-Gemisch beigefügt. Am Schluss kommt das Ei dazu. Wenn der Teig gut geknetet ist, entsteht eine schöne Teigkugel, diese wird mit wenig Wasser befeuchtet und mit einem nassen Tuch bedeckt. Jetzt kommt der Teig über Nacht in den Kühlschrank. Ca. 30-40 Minuten vor der Verarbeitung sollte er am nächsten Tag herausgenommen werden. Bei der Verarbeitung am gleichen Tag sollte der Teig ungefähr 3 Stunden an einem warmen Platz ruhen.
Einen Teil des Teiges habe ich verwendet für den Russenzopf, den anderen Teil für die Nussgipfel. Den Teig habe ich ganz ausgewallt und dann in 2 Hälften geteilt. Die Grösse des Teiges war ungefähr 40 x 50 cm.
Für die Nussfüllung:
- 250g Nüsse gemahlen (ich habe Haselnüsse und Mandeln gemischt)
- 100g Zucker
- 1 Zitrone, abgeriebene Schale
- 11/2 dl Rahm (Kaffeerahm ist auch gut)
- 4 EL Apricosenkonfitüre
Diese Zutaten werden gut gemischt.
Herstellung des Gebäcks:
Für den Russenzopf habe ich die eine Hälfte mit der Nussfüllung bestrichen, den Rand solltest Du auslassen (ca. 2-3cm). Dann wird eine Rolle gemacht. Jetzt die Rolle nochmals in die Kälte geben. Dann wird sie in der Hälfte durchgeschnitten. Entlang der offenen Stelle. Danach mit der Füllung nach oben gewickelt.
Backen:
Vor dem Backen muss der Zopf mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestrichen werden. Gebacken wird der Russenzopf in der unteren Hälfe bei 40 Minuten und 180 Grad. Nach dem Backen kann der Zopf und die Gipfel auch mit der Puderzucker und Zitronensaftmasse bestrichen werden. Das Gebäck sollte noch warm sein.
Dazu verwendest Du ca. 50g Puderzucker und den Saft einer halben Zitrone.
Herausgekommen ist ein recht zitroniger Nussgeschmack, umwickelt von einem leichten Teig. Einfach ein wunderbarer Gaumengenuss. Perfekt für den Sonntag.

