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September 2026

Eine Hand hält einen Topf voller schwarzer Holunderbeeren und roter Stängel.

Es ist Holunderbeerenzeit im Gärtle. Vor einigen Jahren habe ich mir einen Holunderstrauch ins Gärtle geholt. Er hatte nach einigen Jahren bereits Blüten gebildet und dieses Jahr bereits schon sehr viele. Da ich nur wenige geerntet habe, sind jetzt mehr Beeren vorhanden. Diese wurden heute morgen abgezwackt und sind im Kochtopf gelandet. So viele waren es dann doch nicht, aber für einen Deziliter Holundersirup hat es gereicht. Der Vorrat für den Winter ist jetzt bereits eingeholt. 😉

Da ich den Holunder sehr mag, habe ich mit meiner KI die für mich wichtigen Details zusammengesammelt. Hier kann man alles wichtige über den Holunder nachlesen.

Alles über den Holunder: Vom wilden Strauch zum leckeren Sirup

Der Schwarze Holunder ist ein echter Alleskönner und wächst fast an jeder Ecke. Ob am Waldrand, in Hecken oder im Garten nebenan – Sie finden ihn eigentlich überall. Früher hatte fast jeder Bauernhof einen Holunderbusch, weil er als echte Hausapotheke galt. Er ist super pflegeleicht, kommt mit fast jedem Boden klar und ist einfach ein sympathischer Begleiter durch das Gartenjahr.

Strauch oder Baum? Sie entscheiden!

In der Natur wächst der Holunder am liebsten als wilder, breiter Strauch. Er treibt immer wieder neue Ruten direkt aus dem Boden nach. Sie können ihn aber ganz einfach zu einem kleinen Baum erziehen. Der Vorteil? Als Baum sieht er schick aus und spart am Boden jede Menge Platz. Der Nachteil ist, dass Sie öfter zur Schere greifen müssen, um wilde Triebe am Stamm wegzuschneiden. Wenn Sie den Strauch bevorzugen, haben Sie weniger Arbeit und meist mehr Ertrag, brauchen aber eben auch den Platz dafür. Für die Baumform wählen Sie im Spätwinter einfach den stärksten Trieb aus, schneiden alle anderen am Boden weg und kürzen die unteren Seitentriebe.

Erntezeit: Holundersirup aus Blüten und Beeren

Das Beste am Holunder ist, dass er uns gleich zweimal im Jahr mit leckerem Sirup beschenkt. Im Frühsommer ernten Sie am besten an einem sonnigen Tag die duftenden Holunderblüten. Angesetzt mit Wasser, Zucker und Zitrone wird daraus der klassische, erfrischende Holunderblütensirup. Im Spätsommer geht es dann in die zweite Runde: Jetzt sind die tiefschwarzen Beeren reif. Wichtig dabei: Naschen Sie die Beeren nicht roh, denn sie sind giftig. Erst durch das Kochen wird das natürliche Gift zerstört. Kochen Sie die Beeren einfach mit Zucker und Zitronensaft auf, sieben Sie den Saft ab und schon haben Sie einen fruchtigen Holunderbeerensirup, der perfekt für kalte Tage ist.

Wenn wir schon beim Holunder sind, gibt es noch eine kleine Anekdote, die ich hier gerne niederschreibe. Den ganzen Sommer lang ist mir aufgefallen, dass sich jemand die Krallen am Holunderbaum wetzt. Ratet mal, wer dieser kleine Übeltäter ist.

Genau diese kleine MitzeKatze namens Trash. Er darf das.

Das wärs dann aus dem Gärtle.

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