
im Jahr 2021. Es war ein ganz spezielles Gartenjahr. Durch das schriftliche Niederschreiben von saisonalen Tätigkeiten oder Gegebenheiten wirkte es viel intensiver. Viel näher an der Natur. Durch die Bilder der Pflanzen, Hecken, Bäume und Blüten war die Entwicklung präsent wie nie. Wenn ich zurückschaue und z.B. das Geissblatt in all seinen Stadien betrachte, kann ich feststellen, wie wunderbar diese Kletterpflanze ist und wie schön sie ihre Einzigartigkeit zur Schau stellt. Auch ihre Samen hat sie prächtig verpackt. Dieses Jahr habe ich das zum ersten Mal realisiert. Die mexikanische Sonnenblume war den ganzen Sommer über sehr klein, fast schmächtig. Wenn ich an ihr vorbei ging, dachte ich immer, spätestens morgen wird sie von den Schnecken aufgefressen. Aber nein, sie hat sich in den kälter werdenden Monaten zu einer prächtigen, wunderschönen und eleganten Pflanze entwickelt. Bis zum ersten Frost ist sie uns erhalten geblieben.
Es war aber auch ein Jahr von schlechter Tomatenernte, vielen Schnecken und vor allem sehr viel Regen. Einem grossen Teil der Flora hat dies natürlich gefallen. Es hat auch positive Seiten.
Jetzt ist der Blumenkohl unter einer Haube von Fliess versteckt. Aber es geht ihm gut und er wächst allmählich. Die Margeriten leuchten noch gelb, der erste Frost hat ihnen nicht zugesetzt.
Bis denn dann aus dem Gärtle.

